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Allrad fürs Handbike: Das RESET Scout wird zum „4×4“ fürs Gelände

Allrad fürs Handbike: Das RESET Scout wird zum „4×4“ fürs Gelände

Was passiert, wenn ein ohnehin leistungsstarkes Handbike plötzlich Antrieb an zwei Rädern hat? Mehr Traktion. Mehr Kontrolle. Mehr Steigfähigkeit. Und vor allem: deutlich mehr Möglichkeiten im Gelände. Mit dem zusätzlichen, zuschaltbaren Hinterradantrieb wird das RESET Scout zum Allrad-Handbike und eröffnet eine neue Dimension des adaptiven Mountainbikens. Ein Antrieb vorne, ein weiterer hinten – oder, etwas salopper gesagt: Quattro fürs Handbike. Und das Beste: Der zusätzliche Antrieb ist kein fest verbautes Muss. Er kann bedarfsgerecht zugeschaltet und sogar ohne Werkzeug mechanisch abgekoppelt werden.

Wenn aus „bergauf“ plötzlich „bergauf geht’s!“ wird

Wer mit einem Handbike im Gelände unterwegs ist, kennt die entscheidende Frage: Wie viel Traktion habe ich gerade? Auf festem Untergrund ist ein einzelner Antrieb meist problemlos. Doch sobald es steiler wird, der Untergrund lose wird oder Wurzeln und Unebenheiten ins Spiel kommen, verändert sich die Situation. Genau hier spielt der zusätzliche Hinterradantrieb seine Stärke aus. Das RESET Scout verfügt serienmäßig über einen kräftigen Frontantrieb. Mit dem zusätzlichen Bimotal-Antrieb kommt ein zweiter Antrieb hinzu. Beide Motoren leisten jeweils 750 Watt Nennleistung. Der Effekt ist im Gelände unmittelbar spürbar: mehr Vortrieb, weniger Durchdrehen und deutlich mehr Kontrolle. Gerade an Steigungen kann das den entscheidenden Unterschied machen.

Hier wird aus technischen Daten ein echter Praxistest: Das Scout kämpft sich eine Steigung im Gelände hinauf – mit zugeschaltetem Hinterradantrieb.

Zwei angetriebene Räder, aber kein kompliziertes System

Technisch ist das Konzept ebenso interessant wie einfach. Vorne arbeitet der Photon Gen2 mit einer Nennleistung von 750 Watt. Die Ansteuerung erfolgt über einen Drehmomentsensor: Je stärker der Fahrer in die Kurbel tritt, desto entsprechend unterstützt der Motor. Hinten kommt ein Bimotal-Antrieb mit ebenfalls 750 Watt Nennleistung und 60 Nm hinzu. Dieser wird unabhängig vom Frontantrieb über ein Daumengas am Handgriff bedient. Damit lässt sich die zusätzliche Power genau dann zuschalten, wenn sie gebraucht wird. Und warum ist hinten nur eines der beiden Räder angetrieben?Weil das Scout als Dreirad konstruiert ist und alle drei Räder im Gelände Bodenkontakt halten. Ein zusätzlicher Antrieb auf beiden Hinterrädern ist deshalb nicht notwendig. Das angetriebene Hinterrad sorgt für zusätzlichen Vortrieb, ohne dass das Scout dabei unangenehm zu einer Seite zieht.

Das Ergebnis ist ein echtes Allrad-Handbike-Konzept, das sich intuitiv fahren lässt.

Wenn die Wurzelpassage plötzlich Spaß macht

Steigungen sind eine Sache. Technisch anspruchsvolles Gelände eine andere. Wurzeln, Böschungen, loser Untergrund oder wechselnde Bodenverhältnisse verlangen nicht nur Leistung, sondern vor allem Traktion. Mit einem einzelnen Antrieb kann ein Rad in einer solchen Situation schnell an seine Grenzen kommen. Das Rad dreht durch – und die Energie verpufft. Mit dem zusätzlichen Hinterradantrieb bekommt das Scout eine weitere Möglichkeit, seine Kraft auf den Boden zu bringen. Das bedeutet nicht, dass plötzlich jedes Hindernis automatisch fahrbar wird. Aber der Bereich, in dem Traktion zum limitierenden Faktor wird, verschiebt sich deutlich. Und genau das macht das Konzept für alle interessant, die mit ihrem adaptiven Mountainbike nicht nur auf befestigten Wegen unterwegs sein wollen. Wie sich der zusätzliche Antrieb in anspruchsvollem Gelände bemerkbar macht, sieht man am besten in der Praxis.

Allrad fürs Handbike – und plötzlich wird aus Gelände richtig viel Spaß

Natürlich geht es beim Mountainbiken nicht ausschließlich darum, möglichst effizient von A nach B zu kommen. Es geht um Erlebnis. Um Trails. Um Schotter. Um Steigungen. Um kleine Herausforderungen. Und manchmal auch einfach darum, das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu bekommen. Der zusätzliche Hinterradantrieb sorgt nicht nur für mehr Reserven, sondern eröffnet auch völlig neue Möglichkeiten, mit dem Scout zu spielen. Schotter? Kein Problem. Kurven? Gerne. Und wenn aus einem Trail plötzlich eine kleine Spielwiese wird, sind sogar Donuts drin. Ein bisschen Technik. Ein bisschen Physik. Und sehr viel Spaß.

Für wen ist das Allrad-Upgrade interessant?

Eigentlich für jeden Scout-Fahrer, der sein Handbike gerne dort bewegen möchte, wo befestigte Wege aufhören.

Das können sein:

  • steile Geländeauffahrten
  • Wald- und Schotterwege
  • Wurzelpassagen
  • Böschungen
  • lose Untergründe
  • anspruchsvolle Trails
  • Touren im alpinen Gelände
  • und natürlich jede Menge Gelände, in dem einfach der Spaß im Vordergrund steht

Das Allrad-Upgrade ist dabei weniger als Lösung für den Alltag gedacht. Seine Stärke spielt es dort aus, wo ein Handbike gefordert wird: im Gelände.

1.500 Watt – aber nur 6 kg zusätzlich

Bei zusätzlicher Leistung denkt man schnell an zusätzliches Gewicht. Hier hält sich der Effekt erstaunlich in Grenzen. Das komplette zusätzliche Antriebssystem bringt lediglich rund 6 kg auf die Waage. Und selbst diese sechs Kilogramm müssen nicht permanent am Scout bleiben. Der zusätzliche Motor samt Akku lässt sich ohne Werkzeug mechanisch abkoppeln. Wer für eine Tour keinen zusätzlichen Hinterradantrieb benötigt, kann das System entsprechend abnehmen. Das macht das Konzept besonders flexibel: Allrad, wenn du ihn brauchst. Weniger Gewicht, wenn du ihn nicht brauchst.

Auch bestehende Scout können umgerüstet werden

Das Konzept ist nicht ausschließlich für neu bestellte Fahrzeuge gedacht.

Jedes RESET Scout kann auf den zusätzlichen Hinterradantrieb umgerüstet werden. Das bedeutet: Wer bereits ein Scout fährt und sein Einsatzgebiet erweitern möchte, muss nicht auf ein komplett neues Handbike wechseln. Der zusätzliche Antrieb ist als Upgrade erhältlich und kann über den RESET-Konfigurator beziehungsweise die entsprechenden Optionen konfiguriert werden.

Eine neue Dimension für das adaptive Mountainbike

Mit dem zusätzlichen Antrieb wird aus dem RESET Scout nicht einfach ein Handbike mit mehr Motorleistung. Es entsteht ein neues Antriebskonzept. Ein angetriebenes Vorderrad. Ein zuschaltbarer Antrieb am Hinterrad. 1.500 Watt Nennleistung. Mehr Traktion. Mehr Steigfähigkeit. Mehr Kontrolle. Und gleichzeitig ein System, das sich flexibel nutzen und bei Bedarf ohne Werkzeug wieder abkoppeln lässt.

Allrad fürs Handbike ist damit keine Zukunftsmusik mehr.

Es ist ein Upgrade für alle, die ihr Scout nicht nur fahren, sondern erleben wollen. RESET Scout 4×4: Bereit für mehr Gelände? Wenn du wissen möchtest, was dein Scout mit zusätzlichem Hinterradantrieb leisten kann, kannst du das Allrad-Upgrade direkt bei der Konfiguration berücksichtigen – oder dein bestehendes Scout entsprechend nachrüsten lassen. Denn manchmal braucht es eben nicht mehr Mut für den nächsten Trail. Man braucht einfach mehr Traktion. Und genau dafür gibt es jetzt den Allrad-Antrieb fürs RESET Scout.

Plot-
Konfigurator